Die Wiederaufnahme unserer traditionellen Auftritte im barocken Bürgermeisterzimmer war ein voller Erfolg. Knapp 100 Gäste lauschten unseren irischen Klängen und dankten mit „standing ovations“. In der Pause gab´s Guiness und Kilkenny von Fass. Auch Bürgermeister Matthias Stadler war selbst in seinem Büro zu Gast, stieß mit seinem Bürgern an und genoß die ir(r)e Stimmung.
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Das Jahr ist noch jung aber wir sind bereits mitten in den Vorbereitungen. Der St. Patrick´s Day 2023 beschert uns gleich zwei Auftritte. In den letzten drei Jahre waren ja aus bekannten Gründen diese Gigs nicht
möglich. Umso mehr die Freude auf diese Events.
- Streich: „The Gallows Fellows go Irish!“ In voller Besetzung bei Bgm. Matthias Stadler zu Gast im Rathaus St. Pölten. Für jedermann/frau zugänglich! am Freitag 17. März.
- Streich: am Tag darauf wieder mal im Highlander zu Gast. Unser letzter Auftritt war noch an der legendären Location, dem alten Highlander Pub. Martin Aschauer hat mittlerweile sein Highlander Rodhouse an der Bundesstraße in Wiesenfeld etabliert. Mit mehr Platz für die Gäset aber weniger für die Musik. Daher werden wir nur als Trio das Publikum begeistern
Bereits im April 2020 hätten wir unseren ersten Auftritt im Western Saloon absolvieren sollen. Was kam, wissen wir alle. Letztlich hat es zwei Jahre und mehrere Versuche und Verschiebungen gebraucht, bis es endlich so weit war. Am Freitag dem 29. April im 20 Uhr ertönten dann die ersten Noten der Band im Saloon. Die Stimmung war von Anfang an erstklassig und das Publikum zahlreich. Mit unserem Mix aus Bluegrass, Country und Irish Folk konnten wir das Publikum begeistern. Nach unserem Opener, dem „Gallows Fellows Song“ kam die passende Nummer dazu: Der „Lockdown Blues“. Darauf wurde uns bereits die erste Rund Whisky spendiert. Drei Sets später fand der Abend nach einigen Zugaben seinen Ausklang. Das Warten hatte sich laut Publikumsmeinungen gelohnt. Eine Stimme: „Habt´s fleißig geübt im Lockdown!?!
Lockdown Blues by The Gallows Fellows; Video by Joe Hauser – YouTube
Die Kriegswirren nicht weit von uns lassen niemanden kalt. Viele fragen sich, was er oder sie tun kann. Neben zahlreichen Hilfsprojekten, sowohl von der öffentlichen Hand als auch privaten Initiatoren überlegen viele selbst was zu tun. Und so haben wir als Band das auch überlegt. Wir haben daher beschlossen einen Großteil der Einnahmen aus dem Albumverkauf zu spenden. Konkret heißt das, dass von den € 25.- für unsere aktuelle LP „From Galway Bay to the Cumberland Gap“ € 15.- und von den € 15.- für die CD € 10.- an ein Hifsprojekt gehen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Einkäufe und dass der Spendenbeitrag schön wächst!
Dass unsere Nachbarn eine große Tradition in Sachen Bluegrass haben, ist zumindest jedermann in der Szene bekannt. Unzählige Bluegrassbands mit hervorragenden Musikern tummeln sich nördlich unserer Gotte sei Dank durchlässigen Grenze. Mehrere Bluegrassfestivals mit 20 Bands oder mehr erfreuen jeden Fan der Gemeinde. Und auch zwei der weltbesten Hersteller von Banjos und Mandolinen sind in oder Nähe Prag beheimatet. Jarda Prucha baut seit Jahrzehnten hervorragende Instrumente und hat sich auch als Lieferant für bedeutende amerikanische Marken (nicht zuletzt bis zum Ende für Gibson) einen Namen gemacht.
Und Rosta Capek steht ihm nicht nach und hat auch schon einige spezielle Modelle ua für Ricky Scaggs gebaut. Er ist auch als Conferencier bei den diversen Festivals aktiv. Als nichttschechischsprechender Österreicher versteh ich da zwar kein Wort, aber aus den Reationen des Publikums ist zu entnehmen, dass er seine Sache auch in diesem Metier gut macht. Er organisiert auch immer wieder Konzerte amerikanischer Bluegrassgrößen in Prag.
So hat er einen der alten Haudegen am 26. Jänner nach Prag geholt. Doyle Lawson, der ua auch schon mit J.D. Crowe in den siebziger Jahren gespielt hat, kam für zwei Konzerte (die einzigen in Europa) über den großen Teich. Mit seiner Band Quicksilver, die ihn bereits seit langem begleitet, pesronell aber permanent umbesetzt und auch erhebich verjüngt wurde, spielte er zwei fulminante Konzerte im Pyramida Hotel. Die gesamte Szene war versammelt und auch einige Österreicher haben sich „verirrt“. Mein Freund Manfred war mit Freunden auf Einkaufstour bei Prucha und Capek und sie haben sich diesen Ohrenschmaus natürlich nicht entgehen lassen. Dafür eine langen Anreiseweg in Kauf zu nehmen, ist mit einer Stadt wie Prag ein leichtes. Denn auch ohne Bluegrassmusic ist Prag immer eine Reise wert.https://www.youtube.com/watch?v=EmZnpS7A3D8

